Kaum zu glauben: Der Mensch wird im Laufe des Tages zwei bis drei Zentimeter kleiner. Mancher Zeitgenosse spürt die Tatsache am eigenen Leib. Der Rücken schmerzt, die Wirbelmuskulatur ist verspannt. Nach einer entspannenden Schlafphase ist die alte Körpergröße jedoch wieder hergestellt. Voraussetzung ist, dass die Bandscheiben während der Nachtruhe in ihrer natürlichen S-Form liegen. Eine hochwertige Matratze umformt den Körper und gibt ihm Halt. Aus Altersgründen oder fehlender Qualität hängen jedoch viele Betten durch oder sie sind zu hart. In allen genannten Punkten ist ein Wasserbett dem Klassiker überlegen. Aus medizinischer Sicht ist die ideale Unterlage für den Schlaf so aufgebaut, dass sie den Körper stützt und gleichzeitig elastisch nachgibt. Die Muskulatur soll locker und verspannungsfrei ruhen, Wirbelsäule und Bandscheiben sollen entlastet werden. Für die Matratze bedeutet das: Sie muss dort nachgeben, wo der Körper Schwerpunkte hat. Das gilt unabhängig davon, ob der Schlafende auf dem Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch liegt. Da sich Wasser bekanntlich nicht verdichten lässt, ist es als stützendes Medium ideal geeignet. Latex, Kokos & Co. nutzen sich ab und verlieren ihre stützende Wirkung. Die ersten mit Wasser gefüllten Matratzen wurden schon vor mehr als 3600 Jahren in Persien und später in Griechenland sowie Ägypten eingesetzt. Perser nutzen Ziegenhäute, die mit Pech verklebt und mit Wasser gefüllt wurden, um ihre Gemächer möglichst komfortabel auszustatten. Das heute bekannte Prinzip der Wassermatratze wurde vor mehr als hundert Jahren von britischen Ärzten erfunden und ist heute technisch ausgereift. Die Matratze passt sich der Körperform fast vollständig an, verhindert Druckstellen und gewährleistet die ungehinderte Durchblutung des Körpers. Mehr noch: Da der Druck des Körper auf den Untergrund gleichmäßig aufgefangen wird, gehört auch das unruhige Hin- und Herwälzen im Bett der Vergangenheit an. Angenehmer und kürzer ist auch die Zeit bis zum Einschlafen. Die Temperatur des Bettes ist über einen Thermostat geregelt, folglich muss das Bett vor dem Einschlafen nicht mit dem eigenen Körper angewärmt werden. In der Regel senkt der menschliche Organismus während des Schlafes die Temperatur des Körpers. Die heilende Wärme des Wasserbettes durchströmt jedoch weiterhin Muskeln sowie Gliedmaßen und verlängert dadurch die Tiefschlafphase. Die sogenannten Delta-Schlafperioden sind für den Aufbau des Muskulaturgewebes entscheidend. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse belegen, dass dieser Tiefschlaf in Wasserbetten häufiger erreicht wird und länger anhält. Aus diesem Grund werden die wassergefüllten Matratzen zur Therapie von Nervenreizungen, Glieder- und Rückenschmerzen, Bandscheibenleiden, Rheumatismus, Arthritis und Schlaflosigkeit eingesetzt. Moderne Aqua Somma-Wassermatratzen passen in jedes klassische Bett. Sie sind in mehrere Kammern unterteilt und können bequem transportiert werden. Dank des Mehrkammersystems können Ehepaare auch unterschiedliche Härtegrade für ihren Schlafkomfort wählen. Dabei füllt man je nach Vorliebe mehr oder weniger Wasser in die Kammern. Die in Längsrichtung angeordneten Kammern verhindern im übrigen auch eine Wellenbewegung im Bett. Wer befürchtet in seinem Wasserbett eines Tages zu ertrinken, kann beruhigt weiterschlafen. Die alterungsbeständige Vinylhülle in besonders starker Ausführung kann fast nur mutwillig beschädigt werden. Selbst dann wären Bett und Wohnung noch durch eine undurchlässige Schützhülle vor austretendem Wasser geschützt. Das Heizsystem selbst ist in eine absolut dichte Hülle eingeschweißt. Die Prüfsiegel von VDE und CE verweisen auf den unbedenklichen Betrieb. Die Meisel+Gerken GmbH im niedersächsischen Syke-Barrien fertigt und vertreibt Wassermatratzen und -Betten aller Systeme inklusive Zubehör in diversen Größen.