Matratzen für Kinder: Warum Luftkern- und Wasserbetten für Kinder optimal sind

Gerade für Kinder ist ein erholsamer Schlaf essenziell. Und letzterer ist ohne eine geeignete Kindermatratze kaum zu haben. Aber was zeichnet eine gute Kindermatratze eigentlich aus? Eignen sich Wasserbetten als Matratzen für Kinder? Werden Luftkernmatratzen den kindlichen Schlafbedürfnissen gerecht? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema Kindermatratzen.

Für Kinder ist die richtige Matratze besonders wichtig

Für die geistige ebenso wie für die körperliche Entwicklung von Kindern ist der Nachtschlaf enorm wichtig. So werden in der Nacht die Erlebnisse des Tages verarbeitet und gefestigt – von neu erlernten Bewegungsabläufen bis hin zum Einmaleins. Zugleich wachsen Knochen, Muskeln und Wirbelsäule. Klar, dass Kinder auf viel Schlaf angewiesen sind. So schlafen Kleinkinder in der Regel zwischen 12 und 13 Stunden pro Nacht. Aber auch ein 13-jähriger Jugendlicher benötigt noch rund 10 Stunden Schlaf.

Kindermatratzen berücksichtigen das hohe Schlafbedürfnis von Kindern und fördern durch ihre spezielle Konstruktion die kindliche Entwicklung. Ungeeignete (insbesondere zu weiche) Kinderbettmatratzen können nicht nur die Schlafqualität – und damit die kognitive Verarbeitung des neu Erlernten – behindern, sondern auch ernste Folgen für die körperliche Entwicklung haben. Verspannungen, Rückenschmerzen und selbst Haltungsschäden lassen sich teils auf ungeeignete Kindermatratzen zurückführen. Umso wichtiger ist es für Eltern, die richtige Matratze fürs Kinderbett auszuwählen.

Das zeichnet eine geeignete Kindermatratze aus

Kindermatratzen werden aus verschiedensten Materialien gefertigt. Für welche Matratzen-Art Sie sich entscheiden, hängt letztlich vom Liegegefühl des Kindes bzw. von Ihrem Bauchgefühl als Eltern ab. Allen geeigneten Kindermatratzen gemeinsam ist, dass sie

  • weder zu weich noch zu hart sind,

  • ausschließlich an Stellen nachgeben, auf die Druck ausgeübt wird,

  • für einen angenehmen Liegekomfort sorgen,

  • eventuell vorhandene Allergien berücksichtigen und

  • frei von Schadstoffen sind.

Eine Matratze, die alle diese Punkte erfüllt, wird den kindlichen Schlaf- und Entwicklungsbedürfnissen in der Regel gerecht. Tipp: Schon für Kleinkinder von zwei bis drei Jahren empfiehlt sich die Anschaffung größerer Matratzen mit einer Liegefläche ab 90x200 cm – so finden auch die Eltern genug Platz, um bequem eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen.

Wasserbetten für Kinder? Diese Gründe sprechen dafür

Während ein Großteil der Kindermatratzen aus Kaltschaum, sonstigem Schaumstoff, Latex, Kokos oder Baumwolle besteht, haben Wassermatratzen für Kinder nach wie vor nur einen Nischenstatus inne. Zu Unrecht. Immerhin sind Wasserbetten in Folge ihrer besonderen Eigenschaften meist sehr gut für den Nachwuchs geeignet. Wir nehmen die Vorteile von Wasserbetten in den Blick, von denen Kinder ganz besonders profitieren.

Die Wirbelsäule wird optimal gestützt

Einer der größten Vorzüge von Wasserbetten liegt im Herzstück des Bettsystems: dem Wasserkern. Dieser sorgt dafür, dass der Körper nur an den Stellen einsinkt, an denen er Druck auf die Wassermatratze ausübt. Durch die natürliche Wasserverdrängung werden zeitgleich Körperstellen, die nicht oder kaum einsinken, gestützt. Was Wassermatratzen für Erwachsene insbesondere als Matratzen bei Rückenschmerzen attraktiv macht, hat für Kinder eine ganz wichtige Folge: Ihre Wirbelsäule wird genau dort gestützt, wo es notwendig ist.

Allergiker-Kinder profitieren besonders von Wassermatratzen

Reizhusten, eine laufende Nase, gerötete Augen: Nicht wenige Kinder entwickeln im Laufe der Jahre eine Allergie. Besonders häufig ist das dann der Fall, wenn mindestens ein Elternteil ebenfalls Allergiker ist. Leben Kinder mit Allergien bzw. erhöhtem Allergie-Risiko im Haushalt, muss die ausgewählte Kindermatratze dies unbedingt berücksichtigen. Anderenfalls können sich die Symptome soweit verschlimmern, dass ein erholsamer Schlaf kaum mehr möglich ist. Wassermatratzen sind dabei von Haus aus Allergiker-Matratzen. Der Grund: Typische Allergene wie Pollen oder die Ausscheidungen von Hausstaubmilben können eine Wassermatratze nicht im gleichen Maße durchdringen, wie dies bei anderen Matratzen-Arten möglich ist. Dank ihres Heizsystems beugen die Matratzen zudem der Bildung von Schimmel vor. Da die Vinyl-Oberfläche einer Wassermatratze obendrein leicht abwischbar ist, können Allergene sehr einfach beseitigt werden.

Wassermatratzen fördern einen gesunden Schlaf

Unser Gehirn benötigt die Ruhepausen in der Nacht, um die tagsüber erlernten Dinge zu verarbeiten. Für Kinder ist diese Regenerationsphase besonders wichtig, festigen sie hier doch neu Erlerntes. Ein seichter, unruhiger Schlaf kann sich daher nicht nur negativ auf die Stimmung niederschlagen, sondern auch die Entwicklung beeinträchtigen. Auf Wassermatratzen dagegen können Erwachsene wie Kinder besser schlafen. Ein Wasserbett

Eine Wassermatratze wächst mit

Eltern wissen es nur allzu gut: Innerhalb kürzester Zeit können Kinder enorme Wachstumsschübe und Gewichtsveränderungen durchmachen. Damit wird es nicht nur Zeit für neue Klamotten, sondern oft auch für eine neue Matratze. Immerhin sollten Matratzen für Kinder bestmöglich auf deren Größe und Gewicht abgestimmt sein. Auch in diesem Punkt können Wassermatratzen auftrumpfen. So „wachsen“ diese einfach mit. Die Maße der entsprechenden Matratze lassen sich zwar nicht verändern, ihre Füllmenge aber sehr wohl. Im Handumdrehen können Sie die Wassermatratze auf diese Weise dem Alter Ihres Nachwuchses anpassen. Tipp: Wie Sie ein Wasserbett richtig befüllen, lesen Sie ebenfalls in unserem Wellness-Magazin.

Wasserbett: Ab welchem Alter?

Ihr erstes Lebensjahr verbringen Kinder besser in einem normalen Babybett. Ab einem Alter von etwa 12 Monaten, wenn Ihr Baby deutlich mobiler geworden und geübt darin ist, das Köpfchen alleine zu heben, spricht nichts gegen Baby-Wasserbetten mit Niedervolt-Heizsystemen. Achten Sie beim Kauf auf spezielle Baby- bzw. Kinderwasserbetten.

Luftkernbetten für Kinder

Während Wasserbetten für Kinder zumindest ein Nischen-Produkt sind, bewegt sich eine andere Matratzen-Art für die meisten Eltern fast vollkommen unter dem Radar. Die Rede ist von Luftkernmatratzen für Kinder. Als Wasserbett-Alternativegehen diese allerdings mit ähnlich positiven Eigenschaften einher.

Luftkernmatratzen: Die Vorteile der Wasserbett-Alternative

Von folgenden Vorzügen profitieren Kinder nicht nur bei Wasser, sondern auch bei Luftkernmatratzen:

Luftig leichtes Luftkernbett

Gegenüber Wasserbetten haben Luftkernmatratzen für Kinder sogar noch einen entscheidenden Vorteil. Sie halten, was ihr Name verspricht – und sind im wahrsten Sinne des Wortes luftig leicht. Da gerade Kinderzimmer durch die schnell wechselnden Interessen der Kleinen häufig umgestaltet werden müssen, geht das vergleichsweise hohe Wasserbett-Gewicht klar zu Ungunsten der Flexibilität. So müssen Sie ein Wasserbett entleeren, bevor Sie es verstellen können, und im Anschluss wieder befüllen. Eine Luftkernmatratze dagegen können Sie im Kinderzimmer nach Belieben neu platzieren, ohne mühsame Vorkehrungen treffen zu müssen.

Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihren Kindern ruhige Nächte und angenehme Träume auf ihrer brandneuen Kindermatratze!