Wasserbett: Vorteile und Nachteile im Überblick

Viele Menschen schwören auf das Liegegefühl eines Wasserbetts. Doch der Komfort ist nur einer der vielen Vorteile einer Wassermatratze. Wir zeigen Ihnen, aus welchen Gründen sich der Kauf eines Wasserbetts lohnt – und wann Sie besser nach einer Wasserbett-Alternative Ausschau halten sollten.

5 Vorteile eines Wasserbetts

Für die Anschaffung eines Wasserbetts lassen sich etliche Gründe ins Feld führen. Dabei ganz zentral: Auf ganz unterschiedliche Weise ist ein Wasserbett gesund! Wir nehmen fünf gewichtige Wasserbett-Vorteile in den Fokus.

    1. Rücken- und Gelenkschmerzen ade

    Sie sind auf der Suche nach einer Matratze gegen Rückenschmerzen? Dann sollten Sie ein Wasserbett näher ins Auge fassen. Dass Wasserbetten neben Luftbetten prädestiniert für Menschen mit Rückenproblemen sind, liegt zum einen an der natürlichen Wasserverdrängung. So findet der Köper ganz von selbst zu einer angenehmen Liegeposition, die ohne – mitunter schmerzhafte – Druckstellen auskommt. Doch das Wasser in der Matratze hat für Schmerzpatienten noch einen weiteren positiven Effekt: Die angenehme Wärme fördert die Durchblutung und wirkt muskelentspannend. Rückenschmerzen werden auf diese Weise ebenso gelindert wie Gelenkentzündungen und Muskelverspannungen.

    2. Optimaler Liegekomfort garantiert

    Wasserbetten sorgen für einen außergewöhnlichen Liegekomfort. So empfinden viele Menschen die fehlenden Druckpunkte an typischen Stellen wie Schultern oder Hüften als überaus angenehm. Das hat auch einen medizinischen Grund: Ohne Druckpunkte kann in den entsprechenden Auflagestellen das Blut frei zirkulieren. In der Folge haben Sie seltener das Bedürfnis, in der Nacht Ihre Liegeposition zu verändern.

    3. Wasserbetten verbessern die Schlafqualität

    Ein Wasserbett fördert nicht nur die Rückengesundheit, sondern ebenso die Schlafqualität. Auch dieser Umstand hängt eng mit den fehlenden Druckpunkten zusammen. So wachen wir in der Nacht wesentlich seltener auf – und verlängern damit ganz nebenbei unsere Tiefschlafphasen. Und letztere sind essenziell, um besser zu schlafen. Immerhin kann sich unser Körper während einer solchen Tiefschlafphase am besten regenerieren. Hier werden zudem Hormone ausgeschüttet, die das Immunsystem stärken.

    4. Wassermatratzen sind ideal für Allergiker

    Gerötete Augen, eine triefende Nase und quälender Juckreiz: Eine falsche Matratze kann Allergikern regelrecht den Schlaf rauben. Kein Wunder, immerhin können sich Matratzen zu einem echten Tummelplatz für Hausstaubmilben entwickeln. Eine Wassermatratze dagegen bietet den berüchtigten Spinnentieren von vorneherein kaum Angriffsfläche. Dank der dichten Vinylschicht, die die Wasserkerne umgibt, können die Milben eine Wassermatratze bestenfalls oberflächlich befallen – ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen. Hinzu kommt, dass Sie Ihre Wassermatratze bei Bedarf jederzeit nass reinigen und Milben damit restlos beseitigen können. In Kombination mit einem undurchdringlichen Allergiker-Bezug haben die Milben keine Chance.

    Aber Wasserbetten gelten noch aus einem weiteren Grund als ideale Allergiker-Matratzen: Sie wirken der Schimmelbildung entgegen. Letztere ist häufig auf eine unzureichende Belüftung der Matratze zurückzuführen. Da Wasserbetten allerdings kontinuierlich beheizt werden, kann überschüssige Feuchtigkeit entsprechend schnell entweichen.

    5. Wohlige Wärme

    Wer im Spätherbst trockene Heizungsluft möglichst vermeiden möchte und die Heizperiode erst entsprechend spät einläuten möchte, läuft beim Schlafen auf einer herkömmlichen Matratze Gefahr, die eine oder andere Nacht vor Kälte bibbernd aufzuwachen. Anders sieht es bei einem Wasserbett aus. Immerhin wird dieses kontinuierlich beheizt – und versorgt Sie damit die gesamte Nacht über mit wohliger Wärme.

Diese Wasserbett-Nachteile und Herausforderungen sollten Sie kennen

Keine Frage, wo Licht ist, ist auch Schatten. Trotz der vielfältigen Vorteile eignet sich auch ein Wasserbett nicht für jedermann. Zwar lassen sich viele Vorurteile ins Reich der Wasserbett-Mythen verbannen. Insbesondere die folgenden Faktoren sollten Sie allerdings vor dem Kauf einer Wassermatratze bedenken.

    Der Kostenfaktor

    Für moderne Wasserbetten sind vierstellige Summen mehr Regel als Ausnahme. Dass Wassermatratzen ihren Preis wert sind, ändert nichts an den verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten. Die gute Nachricht: Oftmals können Sie Ihr Wasserbett in bequemen Raten bezahlen, sodass auch ein tendenziell eher hochpreisiges Modell erschwinglich wird. Sie haben Interesse an einer Finanzierung Ihres Wunschbetts? Dann kontaktieren Sie uns telefonisch unter 04242/78088. Wir machen Ihnen gerne ein individuelles Finanzierungsangebot.

    Neben den einmaligen Anschaffungskosten gilt es darüber hinaus die laufenden Betriebskosten eines Wasserbetts zu bedenken. Mehr zum Stromverbrauch eines Wasserbetts erfahren Sie in unserem Blog. So viel vorweg: Mit rund 80,00 bis 140,00€ bleiben die jährlichen Stromkosten in aller Regel überschaubar.

    Das Gewicht

    Dass Wasserbetten verhältnismäßig schwer sind, ist kein Geheimnis. So kann ein Wasserbett für zwei Personen durchaus 900 Kilogramm wiegen. Mit herkömmlichen Matratzen ist das kaum zu vergleichen. Im Alltag hat dieses hohe Gewicht allerdings nur in Ausnahmefällen negative Auswirkungen. Insbesondere dann, wenn Sie mit Ihrem Wasserbett umziehen möchten. Hierfür müssen Sie zunächst Ihr Wasserbett entleeren, um es für den Transport vorzubereiten. Doch auch diese Herausforderung lässt sich bewältigen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihren Umzug mit Wasserbett haben wir in unserem Blog ebenfalls für Sie zusammengestellt.

    Die Pflege

    In jedem Wasser befinden sich unweigerlich Bakterien. Das ist gesundheitlich unbedenklich, hat jedoch einen übelriechenden Nebeneffekt: Wasser, das längere Zeit bei warmen Temperaturen steht, kippt um. Der Grund: Die Bakterien finden optimale Bedingungen vor, um sich zu vermehren – und produzieren obendrein stinkende Gase. Leider kann dies auch in einem Wasserbett passieren. Immerhin bietet das kontinuierlich warm gehaltene Wasser Bakterien ideale Lebensbedingungen. Um Bakterien keine Chance zu geben, müssen Sie Ihr Wasserbett mindestens einmal pro Jahr mit speziellem Konditionierer befüllen.

    Deutlich öfter – etwa alle drei Monate – sollten Sie Ihr Wasserbett zudem mit speziellem Vinylreiniger säubern. Auf diese Weise befreien Sie Ihr Bett nicht nur von mitunter scharfkantigen Schmutzpartikeln, die die Vinylschicht angreifen können. Sie beseitigen auch Hausstaubmilben und ihre allergenen Hinterlassenschaften.

    Der Schlafalltag

    In einem Wasserbett zu liegen, verspricht optimalen Komfort. Wer bisher allerdings ausschließlich auf herkömmlichen Matratzen geschlafen hat, muss sich auf ein neues Liegegefühl einstellen. So erfordern insbesondere das Umdrehen und Aufstehen einen deutlich höheren Kraftaufwand, als man es von anderen Matratzen gewohnt ist. Was für die meisten lediglich eine Sache der Gewohnheit ist, kann für mobilitätseingeschränkte Menschen ein handfester Nachteil sein. Insbesondere Senioren sollten diesen Punkt bei der Kaufüberlegung berücksichtigen.

Für wen lohnt sich ein Wasserbett im Schlafzimmer?

Wie jede Matratzenart hat auch ein Wasserbett Vorteile und Nachteile. Ob eine Wassermatratze für Sie wirklich die beste Matratze ist, hängt daher von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Prinzipiell ist ein Wasserbett im Schlafzimmer gut für Sie geeignet, wenn Sie

Überdenken sollten Sie den Kauf eines Wasserbetts dagegen, wenn Sie

Das Luftkernbett – sinnvolle Alternative zum Wasserbett?

Vorteile wie ein rückenschonender Schlaf und das Fehlen von Druckpunkten sind Ihnen besonders wichtig? Ein Wasserbett kommt aus einem der oben genannten Gründen allerdings nicht in Frage? Dann empfehlen wir Ihnen, sich mit den Vorteilen einer Luftkernmatratze auseinanderzusetzen. Immerhin ist ein Luftkernbett hinsichtlich des Liegekomforts einem Wasserbett sehr ähnlich.

Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihnen viel Freude mit Ihrer Wunschmatratze!