Kalte Füße beim Zubettgehen, Schüttelfrost beim Einschlafen, plötzliches Frieren mitten in der Nacht: Nächtliche Kältegefühle werden schnell zur Qual – und können uns regelrecht den Schlaf rauben. Tritt das Frieren im Bett häufiger auf, gilt es die Ursache herauszufinden. Die gute Nachricht: Sind ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen, können Sie mit gezielten Maßnahmen Abhilfe schaffen. Wir stellen Ihnen die besten Tipps gegen nächtliches Frieren vor!
Auf einen Blick
Gehen Sie auf Ursachenforschung
Es gibt viele Gründe, warum Menschen nachts frieren. Eine zu kalte Raum- oder Betttemperatur – die wohl einfachste Stellschraube – ist dabei häufig nicht die alleinige Ursache. Auch ein hohes Kälteempfinden, eine schlechte Durchblutung, Stress und mangelnde Schlafhygiene können für das Frösteln verantwortlich sein. Ebenso wie Müdigkeit und Schlafmangel. Mitunter frieren wir wegen letzterem so stark, dass wir nur schwer einschlafen können. Ein Teufelskreis.
Gerade, wenn nächtliches Frieren plötzlich und ohne bekannten Grund auftritt, sollten Sie auf Ursachensuche gehen. Denn mitunter können auch ernste Erkrankungen hinter starkem Frieren und Schüttelfrost in der Nacht stecken – vom einfachen Infekt über niedrigen Blutdruck sowie Vitamin- und Nährstoffmangel bis zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Leiden Sie häufiger unter starkem Frieren beim Einschlafen oder im Schlaf ist daher zunächst der Gang zum Arzt angeraten.
7 Tipps gegen Frieren im Schlaf
Konnten ernsthafte Erkrankungen als Ursache für das Frieren im Bett von einem Arzt ausgeschlossen werden, können die folgenden sieben Tipps die Kältegefühle vertreiben.
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Tauschen Sie Bettwäsche und Matratzenbezug aus. Gut möglich, dass diese schlicht zu dünn sind. Baumwoll-Bettwäsche und eine dickere Bettdecke schaffen in dem Fall schnell Abhilfe.
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Verbessern Sie Ihre Schlafhygiene. Neben dem Verzicht auf Alkohol und Koffein in den Stunden vor dem Zubettgehen, verbessert auch eine Schlafroutine die Schlafqualität. Denn wer auf den eigenen Körper hört, und frühzeitig zu Bett geht, ist vor dem Einschlafen weniger müde – und friert damit seltener.
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Sorgen Sie am Tag für ausreichend Bewegung. Immerhin verbessert Sport die Durchblutung und erhöht den Energieverbrauch. Beides trägt dazu bei, nachts weniger zu frieren.
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Vertrauen Sie auf den Zwiebellook. Mehrere Kleidungsstücker übereinander wärmen dank isolierenden Luftschichten bekanntlich besonders stark – und sind damit oft auch dem dicken Schlafanzug überlegen.
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Nehmen Sie ein Bad. Auch dieses fördert die Durchblutung und wirkt so gegen nächtliches Frieren. Zudem entspannen wir uns beim Baden, was Stress abbaut und die Schlafqualität zusätzlich verbessert. Das gilt auch schon für ein Fußbad.
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Ermitteln Sie Ihre Wohlfühltemperatur. Mitunter ist die vielbeschworene Schlafzimmertemperatur von 16 °C für Ihre Bedürfnisse schlicht zu kalt. In dem Fall dürfen Sie die Heizung auch auf 17, 18 oder 19 °C hochdrehen.
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Setzen Sie auf die wohlige Wärme einer Wärmflasche. Kaum etwas spendet so schnell so angenehme Wärme. Gerade, wenn Sie nur an bestimmten Körperpartien frieren, wirkt eine Wärmflasche Wunder.
Nächtliches Frieren ade – dank Wasserbett
Suchen Sie nach einer Dauerlösung gegen das Frieren in der Nacht, kann ein Tausch der Matratze sinnvoll sein. Insbesondere ein Wasserbett bietet sich in diesem Fall an. Der Grund: Dank der integrierten Heizung können Sie die Wasserbett-Temperatur ganz nach Ihren Bedürfnissen einstellen. Im Winter empfinden die meisten Menschen etwa eine Temperatur von 28 °C als angenehm. So sorgt die Wassermatratze stets für eine ausreichend warme Schlafumgebung. Bonus: Im Sommer kann ein Wasserbett auch angenehm kühlend wirken. Dass ein Wasserbett Schwitzen begünstigt, ist ein Mythos.
Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihnen wohlig warme Nächte!
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