Wasserbett richtig befüllen: So geht’s
Mit der richtigen Vorbereitung und dem passenden Zubehör, lässt sich ein Wasserbett problemlos selbst befüllen. Wie Sie dabei vorgehen müssen, zeigen wir Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt. So viel vorweg: Um Ihr Wasserbett richtig zu befüllen, sollten Sie stets die Herstellerangaben zu Rate ziehen. Mitunter weicht das dort angegebene Vorgehen in Detailfragen von der folgenden Anleitung ab.
Auf einen Blick
1. Schritt: Die Vorbereitung
Bauen Sie zunächst den Unterbau am gewünschten Standort auf und legen Sie die Wassermatratze vorsichtig hinein. Stellen Sie dabei sicher, dass die Vliese nicht verrutscht. Achten Sie zudem darauf, dass die leere Matratze korrekt im Unterbau sitzt. Ist die Wassermatratze einmal befüllt, kann sie nicht mehr bewegt werden. Tipp: Das weitere Befüllen des Wasserbetts führen Sie am besten zu zweit durch.
2. Schritt: Gründliche Desinfektion
Bevor Sie die Matratze mit Wasser befüllen, sollten Sie Schlauch und den Rand der Fülltülle sowie ggf. sonstige Verbindungsteile gründlich desinfizieren. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass über das natürlicherweise keimbelastete Leitungswasser möglichst wenige Bakterien ins Wasserbett eindringen können. Die Folge: Ihr Wasserbett stinkt auch in den Wochen nach dem Befüllen nicht.
3. Schritt: Wasserbett befüllen
Ziehen Sie nun die Fülltülle hoch und öffnen Sie den Verschluss. Schieben Sie den Schlauch in die Wassermatratze, schließen Sie diesen an einen Wasseranschluss an und füllen Sie das Wasserbett mit lauwarmem Wasser. Achten Sie dabei auf die richtige Wasserbett-Temperatur – mehr dazu lesen Sie in unserem Magazin. Es empfiehlt sich, während des Füllens zu prüfen, ob sich das Wasser auch gleichmäßig in alle Ecken verteilt. Wird die Wassermatratze gleichmäßig gefüllt, können Sie diese gemäß Herstellerangaben bis zur Oberseite vollständig auffüllen.
4. Schritt: Füllmenge prüfen
Ist die angestrebte Füllmenge fast erreicht, gilt es die Wassermatratze zu testen. Füllen Sie solange Wasser nach, bis Sie komfortabel liegen. Jetzt können Sie den Wasserhahn zudrehen und den Schlauch entfernen. Tipp: Wie Sie die optimale Wasserbett-Füllmenge herausfinden können, zeigen wir Ihnen ebenfalls in unserem Blog.
5. Schritt: Konditionierer hinzufügen
Geben Sie nun noch etwas Konditionierer in die Wassermatratze. Dieser hemmt das Wachstum von Bakterien, Algen und Schimmel, die über das Leitungswasser ins Innere der Wassermatratze gelangt sein könnten. Gut zu wissen: Konditionierer sollten Sie im Rahmen der Wasserbett-Pflege auch nach dem Befüllen in regelmäßigen Abständen ins Wasser geben.
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6. Schritt: Wasserbett entlüften
Abschließend müssen Sie Ihr Wasserbett entlüften. Hierzu haben wir ebenfalls eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie zusammengestellt. Nutzen Sie für die Entlüftung eine Entlüfterpumpe und stellen Sie im Anschluss sicher, dass sich keine Luft mehr im Inneren der Matratze befindet. Üben Sie Druck auf die Wassermatratze aus, dürfen Sie keine Blubbergeräusche mehr hören. Den Entlüftungsprozess sollten Sie im Laufe der nächsten Wochen mehrfach wiederholen.
7. Schritt: Fülltülle verschließen
Geschafft. Nun können Sie die Fülltülle verschließen – am besten unmittelbar nach der Entlüftung. So minimieren Sie die Gefahr, dass Schmutz, Bakterien oder Luft ins Matratzeninnere gelangen können.
Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihnen reichlich Vorfreude beim Befüllen Ihres Wasserbetts!
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