Wasserbett mit Hund und Katze – Kann das gutgehen?

Haustierbesitzer wissen es nur zu gut: Hunde und Katzen suchen die Nähe von Menschen – erst recht im kuscheligen Bett. Doch Hunde, Katzen und sonstige Vierbeiner haben spitze Krallen und Zähne. Wasserbett-Liebhaber fragen sich daher zurecht: Ist die Anschaffung eines Wasserbetts mit Haustier überhaupt sinnvoll? Oder droht die Gefahr, dass die geliebten Fellnasen der Matratzen-Lebensdauer ein vorzeitiges Ende bereiten? Berechtigte Fragen, denen wir im Folgenden nachgehen möchten. So viel vorweg: Die Gefahr von Wasserbett-Schäden durch Haustiere ist vergleichsweise gering.

Schaden durch Haustiere im Wasserbett? Darum ist Ihre Wassermatratze gut geschützt

Zugegeben, Hunde – und ganz besonders Katzen – sind neugierig. Über kurz oder lang werden sie daher mit großer Wahrscheinlichkeit auch Ihr Wasserbett erkunden. Das (vermeintliche) Problem: Im Spiel setzen die Vierbeiner womöglich auch Ihre spitzen Krallen ein und könnten damit die Vinyl-Schicht des Wasserbetts beschädigen. Das ist nicht auszuschließen, aus folgenden Gründen aber eher unwahrscheinlich:

  • Die Vinylschicht ist vergleichsweise dick und widerstandsfähig – und kann daher nur schwer von Krallen durchdrungen werden.

  • Wasserbetten werden zusätzlich durch einen dicken Bezug geschützt, der nicht nur als Schmutz- und Staub-, sondern auch als Krallenschutz dient.

  • Mit speziellen waschbaren Matratzenauflagen können Sie Ihr Wasserbett durch eine weitere Schicht vor Beschädigungen durch Haustiere schützen.

Immer noch nicht beruhigt? Im Zweifelsfall lohnt sich die Anschaffung eines Toppers für Ihre Wassermatratze. Dieser kann auch von Katzen mit noch so langen Krallen nicht durchdrungen werden. Sie müssen also nicht befürchten, dass Ihr Wasserbett undicht wird.

Wasserbett mit Hund

Sollte ab und an Ihr Hund im Wasserbett schlafen, müssen Sie sich um dessen Krallen kaum Sorgen machen. Hundekrallen sind weitaus weniger spitz als Katzenkrallen. Sie können die Wassermatratze damit kaum beschädigen. Die oben genannten Bezüge, Auflagen und Topper sind aber auch für Hundebesitzer sinnvoll – besonders, wenn Ihr Vierbeiner dazu neigt, Gegenstände anzuknabbern.

Tipps für Haustier- und Wasserbett-Besitzer

Haustiere sind definitiv kein Ausschlusskriterium für den Kauf eines Wasserbetts. Es empfiehlt sich aber, zumindest in manchen Situationen ein gewisses Maß an Vorsicht walten zu lassen. Abschließend haben wir daher noch einige Tipps für die friedvolle Koexistenz von Haustier und Wasserbett zusammengestellt:

Verbannen Sie Ihre Haustiere bei der Wasserbett-Pflege kurzzeitig aus dem Schlafzimmer. Liegt die Vinyl-Schicht frei, ist die Gefahr am größten, dass die Krallen der Tiere bis zum Wasserkern vorstoßen können.

Sorgen Sie dafür, dass sich Hund und Katze nicht im Raum befinden, wenn Sie Ihr Wasserbett befüllen bzw. Ihr Wasserbett entleeren. In diesen Fällen liegt der empfindliche Einfüllstutzen frei.

Sie müssen mit Ihrem Wasserbett umziehen? Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihre Vierbeiner währenddessen nicht auf dem abgebauten Wasserbett herumtollen können. In dem Fall könnte das Vlies verrutschen.

    Gut zu wissen: Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass die Vinylschicht durch die Krallen der Tiere beschädigt wird, gibt es unkomplizierte Möglichkeiten, das Wasserbett zu reparieren.

    Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihnen und Ihren Vierbeinern viele gemütliche Stunden in Ihrem Wasserbett!