Luftkern- und Wasserbetten – Ideal bei Bandscheiben-Problemen

Wer einen Bandscheibenvorfall erlitten hat, benötigt eine Matratze, die die Wirbelsäule bestmöglich stützt. Anderenfalls drohen in der Nacht heftige Schmerzen. Wir zeigen Ihnen, was eine Bandscheibenmatratze auszeichnet – und erläutern, warum sowohl Wasserbetten als auch Luftkernbetten nach einem Bandscheibenvorfall ideal sind.

Was ist eine Bandscheibenmatratze?

Streng genommen sind „Bandscheibenmatratzen“ keine spezielle Matratzenart. Es handelt sich vielmehr um Matratzen, die eine vorgeschädigte Wirbelsäule möglichst optimal und schmerzfrei lagern. Ziel ist es, auf diese Weise die gestauchten Bandscheiben regenerieren zu lassen. Um als Bandscheibenmatratze zu gelten, muss eine Matratze folgende drei Bedingungen erfüllen:

  1. Die Wirbelsäule muss gleichmäßig gestützt und optimal entlastet werden.

  2. Schmerzen beim Liegen sollten zunächst gelindert und künftig vermieden werden.

  3. Der Liegekomfort sollte möglichst groß sein, sodass Sie auch in Ihrer natürliche Liegeposition schmerzfrei schlafen können.

Ob eine Matratze als Bandscheibenmatratze bezeichnet werden kann, kommt daher auf den Einzelfall an. So kann durchaus auch eine Kaltschaummatratze mit bestimmten Eigenschaften die Kriterien einer Bandscheibenmatratze erfüllen. Als beste Matratze bei einem Bandscheibenvorfall gilt allerdings eine andere.

Wasserbett bei Bandscheibenvorfall: Das spricht dafür

Wassermatratzen werden von Experten immer wieder bei Bandscheibenvorfällen empfohlen. Und das hat gleich mehrere gute Gründe:

  • Durch die natürliche Wasserverdrängung kommt ein Wasserbett ganz ohne Druckpunkte aus. Damit wird der Körper automatisch optimal gestützt, sodass ein schmerzfreies Liegen möglich ist.

  • Dank der guten Druckverteilung ist auch ein vergleichsweise langes Liegen ohne Schmerzen möglich, sodass Sie bei starken Rückenschmerzen problemlos auch mehr Zeit als üblich im Bett verbringen können.

  • Die in Folge der Wasserbett-Heizung ausgestrahlte Wärme entspannt die Bandscheiben und die darum liegenden Muskeln, was ebenfalls einen schmerzlindernden Effekt hat. Tipp: Mehr zur optimalen Wasserbett-Temperatur erfahren Sie in unserem Magazin.

  • Ein Wasserbett ermöglicht es Ihnen, Temperatur und Härte ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. So stellen Sie sicher, dass Sie trotz Bandscheibenvorfall schmerzfrei schlafen können.

Aus den genannten Gründen hilft eine Wassermatratze nicht nur bei Bandscheibenvorfällen. Generell ist sie als Matratze bei Rückenschmerzen sehr gut geeignet.

Ebenfalls gut zu wissen: Damit die Wirbelsäule in der Nacht bestmöglich gestützt wird, braucht es nicht nur eine gute Matratze, sondern auch das passende Kopfkissen. Wie Sie letzteres finden, zeigen wir Ihnen in unserem großen Kissen-Ratgeber.

Luftkernmatratze bei Bandscheibenvorfall – die Alternative zum Wasserbett

Eine Wassermatratze ist Ihnen zu schwer und lässt die gewünschte Flexibilität vermissen? Mit einer Luftkernmatratze haben Sie eine erstklassige Wasserbett-Alternative zur Hand. Immerhin ähneln sich die beiden Matratzenarten sehr stark in ihren Eigenschaften. Entsprechend ist auch ein Luftkernbett gut bei einem Bandscheibenvorfall geeignet. Eine Wassermatratze

  • kommt dank natürlicher Luftverdrängung ohne Druckpunkte aus und ermöglicht damit ein schmerzfreies Liegen,

  • kann in der Härte nach Belieben reguliert werden und lässt

  • sich dank ihrem niedrigen Gewicht einfach bewegen – auch von mobil eingeschränkten Personen.

Alle Eigenschaften und Vorteile einer Luftkernmatratze beleuchten wir ebenfalls in unserem Magazin.

Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihnen schmerzfreie Nächte in Ihrem Luftkern- oder Wasserbett!