12 Experten-Tipps für einen besseren Schlaf
Im Schlaf verarbeiten wir das tagsüber Erlebte und unser Körper findet Zeit zur Regeneration. Damit ist gesunder Schlaf für unsere körperliche und mentale Gesundheit unabdingbar. Nicht verwunderlich also, dass sich etliche Menschen mit schlechter Schlafqualität wünschen, besser zu schlafen. Wir beleuchten die Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf und zeigen Ihnen, wie es auch bei Ihnen mit der erholsamen Nachtruhe klappt, sodass Sie schon bald voller Energie in den neuen Tag starten können!
Auf einen Blick
Wie viel Schlaf ist gesund?
Die gesundheitlich optimale Länge des Nachtschlafs ist individuell verschieden. Sie hängt insbesondere von Alter und persönlichen körperlichen Bedürfnissen ab. Für die meisten Erwachsenen liegt die optimale Schlafdauer zwischen 6 und 8 Stunden pro Nacht. Zu beachten sind diese altersbedingten Unterschiede:
- Neugeborene und Säuglinge schlafen zwischen 14 und 17 Stunden pro Tag.
- Kinder zwischen 6 und 13 Jahren benötigen rund 9 bis 11 Stunden Schlaf.
- Bei Jugendlichen reduziert sich das Schlafbedürfnis auf 8 bis 10 Stunden.
- Erwachsene bis 65 Jahren kommen mit 6 bis 8 Stunden in der Regel gut aus.
- Senioren brauchen nur noch 5 bis 6 Stunden Schlaf in einer Nacht.
Schlafstörungen vermeiden: Darum ist gesunder Schlaf so wichtig
Wer zu viel oder zu wenig schläft, schadet seiner Gesundheit. Menschen, die zu wenig schlafen, haben nicht nur Konzentrationsprobleme und ein schlechteres Erinnerungsvermögen. Sie sind im Vergleich zu ihren ausgeschlafenen Mitbürgern auch deutlich anfälliger gegenüber Infektionen und weniger stressresistent. Der Grund: Unser Körper benötigt Schlaf, um sich zu regenerieren – und damit die körperlichen wie psychischen Abwehrkräfte zu stärken. Zudem wird im Schlaf das tagsüber Erlebte verarbeitet und gefestigt. Chronisch übermüdete Menschen leiden daher häufig unter beträchtlichen Lernschwierigkeiten, was insbesondere für Kinder und Teenager gravierende Auswirkungen haben kann.
Auf der anderen Seite wirkt sich auch zu viel Schlaf schlecht auf die Gesundheit aus.
Langschläfer nehmen unter anderem ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes in Kauf. Umso wichtiger ist die richtige Schlafhygiene.
Besser schlafen – mit der passenden Matratze
Kaum zu überschätzen ist der Einfluss der Matratze auf unseren Schlaf. Die gesundheitlich ideale Matratze
- gibt hauptsächlich dort nach, wo der Druck des Körpers am größten ist,
- ist für das individuelle Empfinden weder zu hart noch zu weich,
- behält in puncto Härtegrad auch die bevorzugte Schlafposition im Blick,
- berücksichtigt Allergien, Rückenprobleme sowie individuelle Schlafbedürfnisse und
- besteht in der Regel aus natürlichen Materialien wie Baumwolle.
Eine Beratung von einem Fachhändler ist vor dem Matratzenkauf wärmstens zu empfehlen, um die für Ihre individuellen Schlafbedürfnisse beste Matratze zu finden.
Wasserbetten und Luftbetten: Garanten für einen gesunden Schlaf?
Gut zu wissen: Insbesondere Wasserbetten und Luftkernbetten wirken sich positiv auf die Länge der Tiefschlafphase aus und gelten als ideale Matratzen bei Rückenschmerzen. Warum? Weil sich das Eigengewicht des Körpers sowohl bei einer Wasser- als auch bei einer Luftkernmatratze möglichst gleichmäßig verteilt und der Körper durch Wasser- bzw. Luftverdrängung in der Nacht ganz von selbst eine natürliche Liegeposition einnimmt. Damit sind Wasser- und Luftbetten eine echte Alternative zu klassischen Federkern- und Schaummatratzen.
Besser schlafen: Tipps für den gesunden Schlaf
Ruhigen, erholsamen Schlaf zu finden, kann ganz einfach sein. Wir zeigen Ihnen anhand zwei praktischer Tipps, wie Sie Ihre Schlafqualität maßgeblich verbessern können.
Schlafphasen verstehen, Schlafqualität steigern: Das passiert, wenn wir schlafen
Unser Schlaf verläuft nicht gleichmäßig, sondern in verschiedenen Phasen. An die Einschlafphase schließt sich die Leichtschlafphase an, während der wir noch sehr leicht geweckt werden können. Es folgen Tiefschlaf- und Traumphase. Alle aufeinander folgenden Schlafphasen zusammengenommen bezeichnet man als Zyklus. Pro Nacht durchlaufen wir gleich mehrere dieser Schlafzyklen, die jeweils grob 90 Minuten andauern.
Für die Schlafqualität entscheidend ist dabei vor allem die Tiefschlafphase, die etwa 20 Prozent unserer Nachtruhe ausmacht. Hier fährt der Körper seine Aktivität herunter. Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, die Muskeln entspannen und der Körper findet Zeit zur Regeneration. Aus einer Tiefschlafphase wachen wir nur mit Mühe auf. Klingelt jetzt der Wecker, stehen wir mit dem sprichwörtlichen falschen Fuß auf – und fühlen uns nicht selten auch tagsüber deutlich müder als sonst. Umso wichtiger ist es, dies mit einer gut getimten Schlafdauer möglichst zu verhindern. Beobachten Sie über mehrere Tage hinweg Ihre Aufwachphase, finden Sie den richtigen Aufwachzeitpunkt schnell heraus. Schon das Verstellen des Weckers um 10 Minuten vor oder zurück kann echte Wunder wirken.
Besser essen, besser schlafen
Nur wenige andere Faktoren wirken sich so direkt auf unsere Schlafqualität aus wie Art, Menge und Zeitpunkt des Abendessens. Eine üppige, fetthaltige Mahlzeit am Abend beispielsweise ist schwer verdaulich und lässt uns bis spät nachts nur unruhig schlafen. Gleiches gilt allerdings auch für Rohkost. Neigen Sie ohnehin zu Blähungen, kann unzubereitetes Gemüse sogar ernsthafte Schlafstörungen befördern. Kohlenhydrate, wie sie etwa in Kartoffeln oder Vollkornbrot reichlich vorhanden sind, lassen uns dagegen schnell und ruhig einschlafen.
Gut zu wissen: Zwischen Abendessen und Zubettgehen sollten mindestens zwei Stunden liegen. Das gibt dem Körper ausreichend Zeit für die Verdauung, bevor er in den Ruhemodus schaltet.
Gesund schlafen – eine Checkliste
Ausgeruht, fit und konzentriert den neuen Tag begrüßen? Nach einem gesunden Nachtschlaf kein Problem. Wir geben Ihnen zehn wichtige Soforthilfemaßnahmen für die Verbesserung Ihrer Schlafqualität an die Hand.
-
Tanzen, Joggen, Spazieren: Bewegen Sie sich täglich. Das hilft beim Stressabbau, fördert die Durchblutung und erhöht somit auch die Schlafqualität.
-
Wählen Sie eine Matratze, die Ihren individuellen Bedürfnissen möglichst optimal entspricht.
-
Ziehen Sie insbesondere bei Rückenproblemen die Anschaffung eines Wasserbetts oder Luftkernbetts in Betracht.
-
Sie haben eine Hausstaubmilben-Allergie? Dann ist nicht nur ein allergiegeeigneter Bezug, sondern auch eine Allergiker-Matratze empfehlenswert.
-
Verbannen Sie unnötige Lichtquellen aus Ihrem Schlafzimmer – von der LED-Anzeige des Digitalweckers bis zum Nachtlicht.
-
Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gründlich durch – oder schlafen Sie bei sommerlichen Temperaturen gleich mit offenem Fenster.
-
Schlafen Sie bei Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad (im Kinderzimmer sind bis zu 22 Grad erlaubt).
-
Stellen Sie, ggf. mit Hilfe eines Luftbefeuchters, sicher, dass die Luftfeuchtigkeit in der Nacht bei rund 50 Prozent liegt.
-
Kommen Sie vor dem Schlafengehen zur Ruhe – ein gutes Buch oder ein entspannendes Bad sind dafür deutlich besser geeignet als der abendliche Spielfilm.
-
Nehmen Sie am Abend weder koffeinhaltige Getränke noch Nikotin oder Alkohol zu sich.
-
Greifen Sie für das Abendessen zu leichter Kost. Fettiges Essen liegt schwer im Magen, kurbelt den Stoffwechsel an und lässt Sie nur unruhig schlafen.
-
Schlafen Sie weder zu viel noch zu wenig. Die individuell erholsamste Schlafdauer liegt bei Erwachsenen zwischen sechs und acht Stunden.
Das Team von Meisel & Gerken wünscht Ihnen einen erholsamen und gesunden Schlaf!
Besuchen Sie uns vom 24. Oktober bis 1. November 2026 auf der Offerta Karlsruhe. Wir präsentieren hochwertige, langlebige Fass- und Ovalsaunen am Stand M78 sowie innovative Luftbetten am Stand R 39. Beide Stände finden Sie in Halle 3.
Besuchen Sie uns vom 25. bis 29. November 2026 auf der Heim + Handwerk München. Wir sind mit innovativen Luft- und Wasserbetten für individuellen Schlafkomfort vor Ort.
Besuchen Sie uns vom 10. bis 18. Oktober 2026 auf der Infa Hannover. Wir sind mit hochwertigen, langlebigen Fass- und Ovalsaunen sowie innovativen Luft- und Wasserbetten vor Ort.
Übergewichtige, die 120 Kilogramm und mehr wiegen, sollten beim Matratzen-Kauf einige Punkte beachten. Wir zeigen Ihnen, welche Kriterien eine passende Matratze für Übergewichtige erfüllen sollte – und geben Ihnen viele praktische Tipps zur Matratzen-Wahl an die Hand!
Sollte ich mich lieber für eine weiche oder harte Matratze entscheiden? Die Frage klingt einfach, die Antwort ist komplex. Und sie fällt immer individuell aus. Denn am Ende entscheiden viele Faktoren darüber, welche Matratzenhärte für die eigenen Bedürfnisse ideal ist. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen!
Kalte Füße beim Zubettgehen, Schüttelfrost beim Einschlafen, plötzliches Frieren mitten in der Nacht: Nächtliche Kältegefühle werden schnell zur Qual – und können uns regelrecht den Schlaf rauben. Tritt das Frieren im Bett häufiger auf, gilt es die Ursache herauszufinden. Die gute Nachricht: Sind ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen, können Sie mit gezielten Maßnahmen Abhilfe schaffen...
Entspannt durchschlafen und munter aufwachen, um voller Energie in den Tag starten: Ein Szenario, von dem Sie nur träumen können? Eine schlechte Schlafqualität, morgendliche Verspannungen, Nacken- und Kopfschmerzen können vielseitige Ursachen haben. Manchmal ist schlicht das Kopfkissen schuld. Wir zeigen Ihnen, welche Symptome auf ein falsches Kissen hindeuten.
Ein Wasserbett bietet das ultimative Schlafvergnügen mit seinem einzigartigen Komfort und der individuellen Anpassungsfähigkeit. Eine der wichtigen Komponenten eines Wasserbettes ist die Wasserbettheizung, die für die Temperaturregelung des Wassers im Bett verantwortlich ist. Es gibt jedoch eine weit verbreitete Meinung, dass die Heizung im Sommer abgeschaltet werden sollte, da die Temperaturen ohnehin höher sind...
Einen tollen Bericht gab es am 08.11.22 in der Kreiszeitung über unsere Firma und unsere Zukunftspläne. Wer das verpasst hat, kann hier nachlesen.
Sie haben eine neue Matratze gekauft und stellen kurz darauf Rückenschmerzen fest? Die gute Nachricht zuerst: Auf einer neuen Matratze sind Rückenschmerzen normal – zumindest in einem gewissen Rahmen. Warum das so ist und ab wann Sie Ihren Rückenschmerzen weiter auf den Grund gehen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.
Die 7-Zonen-Matratze verspricht einen besonders hohen Schlafkomfort. Aber wodurch zeichnet sie sich eigentlich aus? Welche Rolle kommt den jeweiligen Zonen zu? Und gibt es eine sinnvolle Alternative? Wir nehmen die 7-Zonen-Matratze in den Fokus.
Die meisten Menschen haben eine bevorzugte Schlafposition. Je nachdem, ob Sie Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer sind, stellt das besondere Anforderungen an die Matratze. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Matratzen-Auswahl beachten sollten – und stellen Ihnen mit der Luftkernmatratze eine unschlagbar flexible Alternative zu herkömmlichen Matratzen vor!
